Nutzungseinheiten
Wohnung, Gewerbe oder Haushälfte eindeutig den beiden Fächern zuordnen.
2-fach Briefkastenanlagen bündeln zwei separat nutzbare Postfächer in einer einheitlichen Lösung. Sie passen zu Zweifamilienhäusern, Doppelhäusern sowie Gebäuden mit Wohn- und Gewerbeeinheit. Neben Fachanordnung und Montageart sind eine eindeutige Zuordnung von Namen, Klingeltastern und Schlüsseln besonders wichtig.
Bei zwei Fächern zählt nicht nur der Platzbedarf. Reihenfolge, Bedienhöhe, Namensfelder, Klingeltaster und Schlüssel sollten als zusammenhängendes System geplant werden.
Wohnung, Gewerbe oder Haushälfte eindeutig den beiden Fächern zuordnen.
Nebeneinander oder übereinander nach Fläche und Bedienhöhe auswählen.
Fächer, Namen, Taster und Schlüssel in gleicher Reihenfolge organisieren.
Zwei Rufziele, Sprechsieb und kompatible Innenstationen früh klären.
Die Anordnung beeinflusst Gesamtmaß, Bedienhöhe und die spätere Zuordnung der beiden Parteien.
Eine horizontale Reihe benötigt ausreichend Wand- oder Anlagenbreite. Dafür können Einwurf und Entnahme beider Parteien auf einer vergleichbaren Höhe liegen. Namensfelder und Klingeltaster lassen sich meist unmittelbar zuordnen.
Die vertikale Anordnung spart Breite und eignet sich für schmale Flächen oder kompakte Standkonstruktionen. Vor der Auswahl sollten obere und untere Bedienhöhe sowie vollständig geöffnete Türen geprüft werden.
Antworten zu Gebäuden, Fachanordnung, Zuordnung, Technik, Montage und Normen.
Eine 2-fach Briefkastenanlage eignet sich für zwei getrennte Wohnungen oder Nutzungseinheiten, beispielsweise im Zweifamilienhaus, Doppelhaus oder in einem Gebäude mit Wohn- und Gewerbeeinheit. Jedes Fach sollte eindeutig einer Partei zugeordnet und separat verschließbar sein.
Eine Anordnung nebeneinander benötigt mehr Breite und kann beiden Parteien eine ähnliche Bedienhöhe bieten. Eine Anordnung übereinander ist schmaler, führt aber zu unterschiedlichen Einwurf- und Entnahmehöhen. Entscheidend sind Montagefläche, Bedienkomfort und das konkrete Modell.
Postfächer, Namensfelder und gegebenenfalls Klingeltaster sollten in derselben nachvollziehbaren Reihenfolge angeordnet sein. Schlüssel sind vor Übergabe eindeutig den beiden Fächern zuzuordnen; eine kurze Dokumentation verhindert spätere Verwechslungen.
Einige Modelle besitzen zwei Klingeltaster, Namensfelder und ein Sprechsieb oder bieten eine vorbereitete Funktionsfläche. Ob bestimmte Audio-, Video- oder Funksysteme passen, muss anhand von Einbaumaßen, Leitungswegen, Spannungsversorgung und Herstellerfreigaben geprüft werden.
Je nach Modell sind Wand- beziehungsweise Aufputzmontage, Zaunmontage oder freistehende Lösungen möglich. Tragfähigkeit, Befestigung, Bedienseiten und bei Standanlagen Fundament, Pfosten und Kabelzuführung müssen zur Ausführung passen.
Nein. Die Fachzahl sagt nichts über eine Normerfüllung aus. Ob ein konkretes Modell die DIN EN 13724 erfüllt, muss in den technischen Daten oder Herstellerunterlagen ausgewiesen sein. Auch Einbau und Montage müssen entsprechend den Vorgaben erfolgen.
Legen Sie die beiden Nutzungseinheiten, Fachreihenfolge, Namen, Schlüsselzuordnung und mögliche Klingeltaster fest. Prüfen Sie außerdem Gesamtmaß, Montagefläche, Öffnungswege, Einwurf- und Entnahmeseite sowie technische Leitungswege.