Sichtachse
Hausnummer bei Tag und Nacht aus Straße und Zufahrt beurteilen.
Beleuchtete Hausnummern machen eine Adresse auch nachts schneller erfassbar. Zur Wahl stehen solarbetriebene Lösungen ohne Netzleitung und fest versorgte Hausnummern- oder Außenleuchten. Entscheidend sind Sichtachse, Zifferngröße, Lichtverteilung, Stromversorgung und ein geeigneter Montageort.
Eine Leuchte verbessert die Orientierung nur dann, wenn Ziffern und Hintergrund weiterhin klar getrennt bleiben. Deshalb werden Betrachtungsentfernung, Lichtverteilung und Versorgung zuerst geprüft – erst danach Design und Zusatzfunktionen.
Hausnummer bei Tag und Nacht aus Straße und Zufahrt beurteilen.
Solarertrag oder vorhandenen elektrischen Anschluss realistisch prüfen.
Dämmerung, Bewegung und gewünschte Leuchtdauer modellbezogen wählen.
Schutzart, Witterung, Wartungszugang und Leitungsweg berücksichtigen.
Beide Lösungen können zuverlässig sein, stellen aber unterschiedliche Anforderungen an Standort und Installation.
Solarvarianten benötigen keine neue Netzleitung und schalten häufig bei Dunkelheit automatisch. Ihre Leistung hängt jedoch von Ausrichtung, Verschattung, Jahreszeit, Solarmodul und Akkuzustand ab. Ein heller Montageplatz am Tag ist wichtiger als der optisch bequemste Ort.
Fest versorgte Modelle können die Adresse gleichmäßig und unabhängig vom Solarertrag beleuchten. Je nach Ausführung kommen Dämmerungssteuerung, Bewegungsmelder oder eine zusätzliche Wegebeleuchtung hinzu. Netzanschluss und Schutzmaßnahmen sind fachgerecht auszuführen.
Antworten zu Einsatz, Solar- und Netzbetrieb, Montageort, Sensorik, Schutzart, Anschluss und Pflege.
Eine beleuchtete Hausnummer ist besonders bei dunklen Straßen, zurückgesetzten Gebäuden, langen Zufahrten oder schlecht einsehbaren Eingängen hilfreich. Sie ersetzt jedoch keine ausreichende Zifferngröße und keinen guten Kontrast bei Tageslicht.
Solar-Hausnummern arbeiten ohne feste Stromleitung, benötigen aber ausreichend Tageslicht am Solarmodul und einen funktionsfähigen Akku. Netzversorgte Modelle arbeiten unabhängig vom Solarertrag, erfordern jedoch einen passenden elektrischen Anschluss.
Das Solarmodul sollte über den Tag möglichst viel unverschattetes Licht erhalten. Vordächer, Fassadenvorsprünge, Bäume und eine ungünstige Himmelsrichtung können die Ladung und damit die Leuchtdauer besonders im Winter reduzieren.
Das hängt vom Modell ab. Möglich sind Dämmerungssensoren, Bewegungsmelder oder eine andere Schaltung. Prüfen Sie in den Produktdaten, wann die Beleuchtung aktiviert wird und ob Sensorbereich oder Betriebsart einstellbar sind.
Die erforderliche Außeneignung hängt von Montageort und Witterungsbelastung ab. Beachten Sie die angegebene IP-Schutzart sowie Herstellerhinweise und montieren Sie das Produkt nur in dem dafür vorgesehenen Bereich.
Arbeiten an Netzspannung gehören in fachkundige Hände. Anschlussart, Leitungsweg, Schutzmaßnahmen und örtliche Vorgaben müssen zum Produkt und zur Installation passen. Beachten Sie Montageanleitung und Herstellerangaben.
Reinigen Sie Lichtaustritt, Ziffern und gegebenenfalls Solarmodul regelmäßig mit geeigneten weichen Hilfsmitteln. Kontrollieren Sie Befestigung, Dichtungen, Sensorflächen und bei Solarmodellen den Akku gemäß Produktanleitung.